Öffentliche Führung „Gärten im Allenmoosquartier“

Start Samstag 29. August 2026 um 14.30

Treffpunkt vor der Reformierten Kirche Oerlikon, Regensbergstrasse

Wir spazieren von der Reformierten Kirche Oerlikon entlang der Allenmoosstrasse durch das Quartier und besichtigen verschiedene Privat-Gärten.

Geleitet wird die Führung von Röbi Stolz, selber Gartenbesitzer und langjähriger Bewohner des Quartiers.

Dauer der Führung 90 Minuten mit Endpunkt Badi Allenmoos

Die Führung findet bei jeder Witterung statt

Anmeldung erwünscht: info@ovo-oerlikon.ch

Wie der Bahnhof Oerlikon prägte

Für viele Oerliker ist der Bahnhof Oerlikon ein Stück Heimat. Das ist historisch wohl nicht falsch, denn der Bahnhof steht am Anfang einer rasanten Entwicklung.

Dass der Bahnhof 1855 ausgerechnet auf Oerlikoner Gebiet zu stehen kam, war einem Zufall geschuldet. Als die private Nordostbahn die Eisenbahnlinie Romanshorn – Winterthur – Zürich projektierte, die zweite Linie nach der «Spanisch Brötlibahn», planten sie auch eine Station vor den Toren Zürichs. Zuerst sollten die Schwamendinger einen Bahnhof erhalten. Diese wollten aber ihr wertvolles Ackerland auf keinen Fall dafür hergeben. Also kam der Bahnhof auf den sumpfigen Weiden des Weilers Oerlikon zu stehen. Das erste Bahnhofsgebäude war nicht viel mehr als ein hölzerner Güterschuppen, die Bahnlinie war zweigleisig und der Gleisübergang mit der Hauptstraße nach Norden war ebenerdig.

Vom Weiler zur Industriestadt

Mit der Erschließung siedelte Fabriken auf dem Riedland hinter den Geleisen an und diese erhielten bald auch einen eigenen Gleisanschluss. 1876 entstand die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Sie beherrschte bald das wachsende Industrieareal. Tausende von Arbeitern strömten jeden Tag in die Werkhallen. Bei der Eröffnung des Bahnhofs hatte Oerlikon nicht viel mehr als 400 Einwohner. Es lag weit ab vom Bahnhof, beim heutigen Altersheim Dorflinde. Das Dorf wuchs nun rasant und richtete sich nach dem Bahnhof aus. Neue Strassen wurden angelegt, so etwa die Bahnhofstrasse, die nach der Eingemeindung 1934 zur Edisonstrasse wurde. Entlang der Strassen wuchsen in den Jahren 1880 bis 1910 vornehme, städtische Gebäude hoch. Auch um die Gleisanlagen setze eine rege Bautätigkeit ein. 1865 erhielt die Bahnstation ein erstes repräsentatives Gebäude, 1891 wurde eine Passarelle über die Gleise gebaut und 1907 entstand die Regensbergbrücke. Das bis heute noch erhalten Bahnhofsgebäude wurde schliesslich 1912 auf der Südseite der Gleisanlagen erstellt.

Die Bahn verändert Oerlikon – Oerlikon veränderte die Bahn

Oerlikon wurde nicht nur durch die Bahn geprägt, Oerlikon trug auch massgeblich zum Ausbau des modernen Eisenbahnnetzes in der Schweiz bei. Die Maschinenfabrik Oerlikon war Pionierin in der Stromerzeugung und im Lokomotivbau. Ihre Blütezeit erlebte sie mit der Entwicklung und dem Bau von elektrischen Bahnen und der Elektrifizierung des Bahnnetzes. Die Gotthardlokomotive «Krokodil», die heute vor dem PWC-Gebäude in Neu-Oerlikon steht, ist ein Zeitzeuge davon. Sie wurde in den Fabrikhallen in Oerlikon gebaut. Heute ist der Bahnhof Oerlikon der siebtgrösste Bahnhof der Schweiz.

Bild: Postkarte mit Bahnhof um 1907 mit Fabriken, Quelle Baugeschichtliches Archiv Zürich

Führung Kunst in Oerlikon

Samstag, 27. Juni 2026, 14.30 Uhr – ca. 16.00 Uhr, Leitung: Thomas Müllenbach; Organisation: Röbi Stolz
Der Start ist beim Hallenstadion, das Ende beim Sportplatz des Schulhauses Liguster.

Anmeldung unter info@ovo-oerlikon.ch

Achtung: Die führung findet trotz Hitze statt. für Kühlung zwischendurch ist gesorgt!

OVO-Kalender 2026: Pärke & Plätze in Oerlikon

Der Jahreskalender 2026 ist den Pärken und Plätzen in Oerlikon gewidmet.

Viele von ihnen entstanden, als die ehemaligen grossen Industrieareale zu «Neu-Oerlikon» umgestaltet wurden, so zum Beispiel der Oerliker Park, der MFO-Park, der Wahlen-Park oder der Louis-Häfliger Park. Sie haben den Grünanteil in der Stadt verbessert und Oerlikon als Wohnquartier attraktiver gemacht.
Aber auch Plätze wie der Marktplatz Oerlikon, der mit seinen Wochenmärkten weit über die Quartiergrenzen hinaus bekannt ist, sind ein Anziehungspunlkt für Besuchende.

Die Bilder in diesem Jahreskalender stammen von Fotografierenden aus Oerlikon, die in der losen Vereinigung Die Bildhandwerker organisiert sind.

Der Kalender ist ein Leckerbissen für alle, die an Oerlikon interessiert sind!

Verkaufsorte ab 28. November 2025

  • Buchhandlung Nievergelt, Franklinstrasse 23, 8050 Zürich
  • Atelier Hohl AG, Schaffhauserstrasse 248, 8057 Zürich
  • Am 28. und 29. November Oerliker Weihnachtsmarkt, Max-Bill-Platz

Führung, Samstag, 18. Oktober 2025, 14.30

Die Rolle Oerlikons bei der Elektrifizierung der Gotthardeisenbahn

Wir spazieren durch das ehemalige Fabrikgelände der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO), heute Neu-Oerlikon genannt und lernen die überlegene Rolle kennen, welche die Fabrik mit der Herstellung von Lokomotiven und Kraftwerksanlagen bei der Elektrifizierung des Gotthards gespielt hat.

Geleitet wird die Führung von Peter Ritschard und Röbi Stolz. Beide sind Ur-Oerlikoner und haben eine Lehre in der Maschinenfabrik Oerlikon gemacht. Peter Ritschard ist Verfasser des Buches „Das Ende einer Legende, Die Maschinenfabrik Oerlikon 1945-1967“ (VERLAG HIER UND JETZT

Start: Samstag, 18. Oktober um 14:30
beim Haupteingang der ABB, Affolternstrasse 44
Dauer der Führung 90 Minuten mit Endpunkt MFO Park


Die Führung findet bei jeder Witterung statt
Anmeldung erwünscht: info@ovo-oerlikon.ch

Führung, Freitag, 27. Juni 2025, 18.30

Die Pärke Neu-Oerlikons im Wandel der Zeit

Wir spazieren durch Neu-Oerlikon und lernen seine Pärke, ihre
Entstehungsgeschichte und die Ideen, die mit der Erschaffung dieser
Parke verknüpft sind, kennen.
Geleitet wird die Führung von Röbi Stolz, er lebt seit gut 60 Jahren in
Oerlikon, hat hier seine Ausbildung gemacht, hier gearbeitet und viele
der Veränderungen hautnah erlebt und begleitet.

Start Freitag 27. Juni 18.30
Treffpunkt Louis Häfliger Park an der Binzmühlestrasse

Dauer der Führung 90 Minuten mit Endpunkt MFO Park

Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

Anmeldung erwünscht: info@ovo-oerlikon.ch

Feuerwehr- und Ortsmuseum Oerlikon

Geöffnet jeden 2. Samstag im Monat, 10 – 12 Uhr, Eintritt frei.

Öffnungstage 2025:

11. Januar, 8. Februar, 8. März, 12. April, 10. Mai, 14. Juni,

(Das Museum bleibt im Juli und August geschlossen.)

13. September, 11. Oktober, 8. November, 13. Dezember

OVO-Kalender 2025: Wohnen in Oerlikon

Der Jahreskalender 2025 zeigt eine Auswahl unterschiedlichster Wohnbauten der vergangenen 150 Jahre.

Ende des 19. Jh. bauten wohltätige Fabrikanten einfache Wohnhäuser für Ihre Arbeiterschaft. In den folgenden Wachstumsphasen erstellten einheimische Bauunternehmer Wohnungen für die wachsende Bevölkerung. Im 20. und 21. Jh. bauten in Oerlikon verschiedene Wohnbaugenossenschaften attraktive Wohnsiedlungen.

Wer sich für Oerlikon interessiert, interessiert sich auch für diesen Kalender.

Verkaufsorte ab 29. November 2024

  • Buchhandlung Nievergelt, Franklinstrasse 23, 8050 Zürich
  • Atelier Hohl AG, Schaffhauserstrasse 248, 8057 Zürich
  • Am 29. und 30. November Oerliker Weihnachtsmarkt, Max-Bill-Platz